Dunkelfeld-/Hellfeld-/Phasenkontrast Diagnostik

Dunkelfeld-/Hellfeld-/Phasenkontrast Diagnostik in Hamburg

Dunkelfeldmikroskopie und Dunkelfeld Diagnostik

Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine bereits seit über 250 Jahren bekannte Variante der Lichtmikroskopie. Sie führt zu einem dunklen Bildhintergrund, vor dem sich die zu beobachtenden Strukturen hell abheben, da das Präparat seitlich stark belichtet wird, so dass herkömmliche Lichtstrahlen nicht in das Objektiv des Mikroskops fallen können. Das Gesichtsfeld erscheint dunkel und nur die von dem Präparat gebrochenen Lichtstrahlen erzeugen ein Bild.

Mit der Dunkelfeld-Diagnostik erfolgt größtenteils eine qualitative Beurteilung des Blutes aus der Fingerbeere. Also Aussehen, Aktivität und Funktionstüchtigkeit insbesondere der roten Blutkörperchen (Erythrozyten), aber auch anderer Strukturen im Blut werden bewertet.

Die Blutzellen können im Dunkelfeld in Vergrößerungen bis 1000fach beobachtet werden. Die Beobachtungen lassen Rückschlüsse zu auf Stoffwechselstörungen, bestimmte Belastungen oder Erkrankungen, Vorstufen von Krankheiten und vieles mehr. Moderne Geräte geben heutzutage die Möglichkeit, dass Patienten die Analyse ihres Blutes live auf einem Monitor verfolgen können.

Erkennung akuter und chronischer körperlicher Belastungen, Status des Immunsystems, Stressreaktion (oxidativer, nitrosativer Stress), Pilz-/Virale-/Bakterielle- Belastungen

  1. Phasenkontrast-Diagnostik für Leukozyten (Immunsystem)

Leukozyten (Granulozyten, Lymphozyten und Monozyten) spielen eine entscheidende Rolle bei der spezifischen und unspezifischen Immunabwehr. Leukozytenzahl und -zusammensetzung sind daher wichtige Parameter in der Labordiagnostik, die Hinweise auf eine Vielzahl von Erkrankungen geben können.

Neben der Bestimmung der Leukozytenzahl im Vollblut gehört die Analyse von fixierten und gefärbten Blutausstrichen zu den unverzichtbaren hämatologischen Standarduntersuchungen

Lichtwellen können durch mikroskopische Präparate in ihrer Amplitude oder in ihrer Phase beeinflusst werden, wodurch Amplitudenkontrast oder Phasenkontrast entsteht. Hier räum stützt sich die Phasendiagramm-Diagnostik. Der Kontrast entsteht durch Interferenz verschieden-phasiger Lichtwellen nach dem Passieren durch das Objekt. Der Amplitudenkontrast ist mit dem Auge wahrnehmbar und wird verstärkt durch die Färbung des Objekts, Phasenkontrast dagegen nicht. Die Kontrastierung von ungefärbten Phasenobjekten erfordert den Eingriff in den Strahlengang des Mikroskops mittels Phasenkontrasttechnologie (positiver und negativer Phasenkontrast).

Ungefärbte, transparente Objekte sind im Hellfeldmikroskop nicht sichtbar.

Das Phasenobjekt beeinflusst nicht die Amplitude, sondern die Phase der Lichtwelle.

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