Schröpfen in Hamburg

Was ist Schröpfen?

Das Schröpfen gehört zu den naturheilkundlichen Ausleitungsverfahren. Man unterscheidet zwischen dem blutigen, dem unblutigen Schröpfen und der Schröpfkopfmassage.

Zum Schröpfen werden mehrere Schröpfköpfe auf die Haut – meist auf Reflexzonen und Akupunkturpunkten – mittels eines Unterdrucks angebracht.  Beim unblutigen Schröpfen verweilen die Schröpfköpfe bis zu 15min an der selben Stelle auf der Haut. Mittels des unblutigen Schröpfens kann man durch Setzen von peripheren Hautreizen innere Organe erreichen und nicht selten positiv beeinflussen und zu einer Umstimmung bewegen.

Beim blutigen Schröpfen wird zusätzlich das Areal unter dem Schröpfglas mit einer Lanzette angeritzt. Anschließend werden die Schröpfköpfe aufgesetzt und durch den Unterdruck füllen sich die Gläser mit Blut. Die Dauer des blutigen Schröpfens ist stark abhängig vom Gewebe und der stäke des Staus.

Die Schröpfkopfmassage wird so vom Unterdruck her gewählt, dass es möglich ist, die Gläser entlang der Muskulatur zu bewegen. Dadurch entsteht derselbe muskelentspannende Effekt, wie mit einer Massage, nur mit einer Saugwirkung. Eine Schröpfmassage kann man zur Gewebsauflockerung und Entspannung mit den anderen Therapieformen kombinieren.

Was bewirkt eine Schröpfbehandlung?

 

Die allgemeine Wirkung besteht in der Entspannung und Gewebslockerung. Durch die Durchblutungsanregung und setzen einzelner kleiner Hämatome wird auch das Immunsystem gefordert und gestärkt. Die spezifischen Wirkungen der einzelnen Schröpfarten sind:

 

Blutiges Schröpfen wirkt
ableitenden, entleerenden, entstauend, durchblutungsanregend, entzündungswidrig, schmerz- und krampfstillend, blutverdünnend,  blutreinigend, unblutige Schröpfen, Durchblutungsanregung, lokale Stoffwechselanregung, Schröpfkopfmassage, Entspannung der Muskulatur und Faszien, Lösen von Verklebungen in und zwischen Muskeln und Faszien, Durchblutungs- und Stoffwechselanregung

Was spricht gegen das Schröpfen?

Das Schröpfen darf nicht oder nur eingeschränkt angewendet werden:

  • bei akuten Entzündungen oder Verletzungen der Haut
  • bei allergischen Veränderungen der Haut
  • bei Einnahme von Blutverdünnern
  • bei generalisierten Ödemen und schweren Herzerkrankungen
    in der Schwangerschaft
  • nach einer Strahlentherapie
  • nach langer Behandlung der Haut mit Kortison (mit entsprechenden Hautveränderungen)
  • bei erhöhter Blutungsneigung

In der Praxis machen wir …

In unserer Naturheilpraxis führen wir eine Voruntersuchungen durch. Der Behandler sucht nach Verquellungen, Einziehungen, Asymmetrien und sonstigen Veränderungen der Haut. Danach tastet er mit bestimmten Handgriffen den Körper ab, um die Durchblutungsverhältnisse und den Zustand der Muskeln und des Gewebes beurteilen zu können.
Wo Schröpfgläser gesetzt werden und welche Art des Schröpfens zum Einsatz kommt, entscheidet der Therapeut entweder anhand dieser Untersuchungsergebnisse.

Wie oft und wie lange das Schröpfen dauert, richtet sich nach der Art des Schröpfens und dem Verlauf der Behandlung.

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